Bei diesem Gespräch ging es in erster Linie um die Belange der jungen Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Ein großes Problem ist der Soziale Wohnungsbau. Viele Kolleginnen und Kollegen die nach ihrer Ausbildung/Studium nach München versetzt oder neu eingestellt werden haben Schwierigkeiten eine Wohnung zu finden, da nicht genügend Staatsbediensteten-Wohnungen zur Verfügung stehen. Derzeit müssen sich diese Kolleginnen und Kollegen auf längere Wartezeiten einstellen, bis ihnen eine Wohnung aufgrund ihrer Dringlichkeitsstufe zugewiesen wird. Herr Fahrenschon sicherte uns zu, dass die Staatsregierung bereits Maßnahmen ergriffen hat. So sollen bis 2015 350 neue Wohneinheiten entstehen. Ein Großteil wird bereits im Jahre 2012 bezugsfertig.

Ein weiterer Punkt der von der dbbjb angesprochen wurde, ist die demografische Entwicklung. Hier führte der Vorsitzende der dbbjb, Jörg Kothe aus, dass sich der Freistaat Bayern bereits jetzt geeignetes Personal für Morgen sichern muss. In einigen Jahren könnte es einiges mehr Kosten, die besten Schulabgänger für den öffentlichen Dienst zu gewinnen, so Jörg Kothe. Aus diesem Grund sollte der Freistaat Bayern bereits 2011 die Chance nutzen und sich am doppelten Abiturjahrgang der Besten bedienen. Der Staatsminister teilte die Argumentation der dbbjb, verwies allerdings auf die momentan angespannte wirtschaftliche Lage, so dass er noch keine Zusage machen konnte, ob der Freistaat im Jahre 2011 die Einstellungszahlen in den einzelnen Ressorts erhöht. Er sicherte allerdings zu, dass er an den kontinuierlichen Einstellungszahlen der letzten Jahre festhalten wird.


Das Thema Ballungsraumzulage für Anwärter, die sich an den Fachhochschulen befinden, wird spätestens im Herbst entschieden, so Herr Fahrenschon.

Ein weiterer Punkt war auch das Thema Dienstrechtsreform mit Leistungsprämien, Zulagen und Durchlässigkeit der Laufbahnen. Hier betonte Herr Fahrenschon, dass die Beförderungen im Rahmen der Dienstrechtsreform an erster Stelle stehen. Diese Meinung teilt auch die dbbjb. Allerdings müssen hierzu die zusätzlich versprochenen Stellen in den einzelnen Ressorts ankommen, ohne dass diese evtl. Sparzwängen unterworfen werden, so Jörg Kothe.

Auch die Ehrenamtliche Arbeit wurde zum Ende des Gespräches diskutiert. Hier pflichtet uns Herr Fahrenschon bei, wie wichtig diese Arbeit sei. Ohne die tägliche Einsatzbereitschaft vieler Kolleginnen und Kollegen wäre in manchen Bereichen ein Arbeiten nicht mehr denkbar.


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